Generelle Infos

Ihre brachialen Gitarrenwände ziehen sie mit präzisem Fingerspitzengefühl hoch. Durch ihre Riffwalzen scheint bei aller Härte immer ein sicheres Gespür für suchterzeugende Hooklines hindurch. Ihr Frontmann gibt seiner hartgesottenen Rockröhre enormen Druck, aber auch einen großen Schuss Melancholie mit auf den Weg: INZAINE lassen die Gegensätze aufeinanderprallen – ganz locker aus der Hüfte und mit völliger Selbstverständlichkeit.

Was bei anderen Bands in einem anstrengenden Spagat enden würde, klingt bei den vier Hamburger Alternativerockern wie aus einem Guss.

Die Einflüsse der Band reichen vom vielschichtigen NuRock von Bands wie Alterbridge und Disturbed über den treibenden Groove von Limp Bizkit bis hin zu der düsteren Zerrissenheit von Alice In Chains. Dazwischen holen die vier Filigrantechniker immer wieder Luft bei schmerzhaft schönen, balladesken Momenten, denen Pathos und Sentimentalität völlig fehlen – unaufhaltsame Wucht und großartige Ideen aber nicht.

Seit 2005 beackern INZAINE den norddeutschen Raum rund um Hamburg, mit gelegentlichen Abstechern nach Schweden, Italien und in die Niederlande. Den bisher größten Auftritt ihrer fast dreijährigen Bandgeschichte spielten sie beim Dithmarscher Rockfestival 2007, als sie rund 5000 Headbangern die Gehörgänge frei bliesen.

Mittlerweile hat sich die Band – vor allem über ihre MySpace-Seite (www.myspace.com/inzainemusic) – eine solide internationale Fanbase aufgebaut, die sich bis nach Australien erstreckt. Ihr Song "Kick It" wurde bereits in der ersten Woche mehr als 1000 mal angeklickt. Beste Vorzeichen also für den Erfolg des ersten Albums „Asylum Ends Here“, das INZAINE nach monatelangem Feinschliff im Herbst 2008 fertiggestellt haben. Ein massiver Brocken Rock, zwölf Songs, die beweisen, auf welchem Kurs diese Band ist: steil nach oben.